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Nach einer Woche reich an weizenlastigem Brot und Brötchen wollte ich nun wieder ein kräftiges Brot backen. Meine Wahl fiel auf ein Roggenmischbrot mit Rosinen, Walnüssen und Mandeln. Das Rezept entstand (wie so oft) spontan aus dem Bauch heraus.
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Das folgende Rezept basiert auf dem Roggenmischbrot (60/40) von Ketex. Das Besondere daran ist der hohe Anteil an Vorteig. Vernachlässigt man den Sauerteig (der im strengen Sinne auch ein Vorteig ist) enthält das Brot 43% Vorteig in Form eines Poolish. Vorteige wirken sich positiv auf Krume, Frischhaltung und Geschmack des Brot aus.
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Ab und zu bleiben von anderen Rezepten einige Reste von Sauerteigen und anderen Vorteigen übrig. Diese gilt es dann bestmöglich zu verarbeiten – so wie in dem folgenden Rezept. Den alten Teig (Pate fermentee) hatte ich vom letzten Pizzaessen noch übrig und der Weizensauerteig steht quasi immer auf Abruf bereit. Dies hatte ich mit einem Poolish und einem Roggensauerteig aus Vollkornschrot kombiniert.
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Diese Brötchen waren ein Novum für mich denn mit einem Roggenpoolish hatte ich bis dahin noch nicht gearbeitet. Dietmar Kappl (homebaking.at) hat dieses Rezept als Rustika-Baguettes vorgestellt.

Das Buttermilch-Weizenbrot kommt ganz ohne Hefe aus und setzt auf die Triebkraft des Weizensauerteigs. Durch die lange Führung über Nacht haben die Hefen genug Zeit den Teig zu lockern. Dank des Weizensauerteigs und der Buttermilch ist das Brot sehr mild mit einer sehr leichten, angenehmen Säure.

Durch Björns Experimente mit dem Lievito Madre, einem sehr triebstarken, milden Weizensauerteig wurde ich angespornt wieder einmal ein Brot ganz ohne zugesetzte Hefe zu backen. Neben dem Buttermilchweizen entstand dabei nun ein Roggendinkelbrot.

Dieses Brot entstand aus einer spontanen Idee wie wohl ein Roggenmischbrot mit einem Kartoffel-Zucchini-Rösti und Apfelmus schmecken würde. Der Rösti und das Apfelmus war vom Abendessen noch übrig und wurden daher von mir kurzerhand als weitere Zutaten für das Brot auserwählt.
Das Rezept für die Brötchen habe ich selbst entwickelt. Zur besseren Frischhaltung enthält es zu einem kleinen Teil ein Brühstück aus Dinkelvollkornmehl. Für den Geschmack gibt es Buttermilch und eine lange kalte Führung im Kühlschrank.
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